Berlin (erster Teil)

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Jul 17, 2019 18:42
Berlin (erster Teil)

Michael: Guten Morgen, Aaron. Bist du bereit, unsere lange Fahrt nach Polen anzufangen?
Aaron: Natürlich! Im Bus werde ich einen Artikel über die verschiedene Tätigkeiten, an die wir in Berlin teilgenommen haben.
Michael: Also gut. Vergiss nicht, dass du den Eintrag vor Mitternacht auf Blackboard hochladen musst!
Aaron: Ja, genau.
Michael: Na ja, wie hat dir Berlin gefallen?
Aaron: Es ist eine schöne Stadt. Unser Aufenthalt hier hat sich ziemlich kurz angefühlt, obwohl er einen Tag mehr als die in Wien und München gedauert hat.
Michael: Ja, Berlin ist einer meiner Lieblingsstädte. Es freut mich, dass Markus uns hier nicht begleitete, weil er diese Stadt wirklich nicht schätzen könnte.
Aaron: Haha, so wie München. Ich frage mich, weshalb er so schlecht von München gesprochen hat.
Michael: Er kann die höhere Freuden des Lebens nicht schätzen, so wie Beethoven und Klimt.
Aaron: Auf jeden Fall hat mir Berlin sehr gefallen. Leider hatte ich keine Gelegenheit, Berlin wirklich zu erforschen.
Michael: Was meinst du denn? Ihr hattet am ersten vollen Tag frei!
Aaron: Ja, aber ich war damals sehr müde und hatte viel Stress, also habe ich den größten Teil des Tages mit dem Studium im Hotel verbracht. Ich habe angefangen, mein Nazi-Artefakt-Papier zu schreiben und auch dafür weiter zu recherchieren.
Michael: Du solltest vor Beginn der Reise mit der Forschung fertig sein. Was ist passiert?
Aaron: Ich habe mein Thema schon erforscht, aber es hat nicht völlig ausgereicht. Beim Schreiben habe ich gemerkt, dass ich mehr über den Hintergrund und die Geschichte der Nazipartei wissen sollte.
Michael: Ach so. Zumindest hast du dein Papier ein bisschen früh angefangen.
Aaron: Ja. Ich glaube, es hat mir auch geholfen, einen Tag für die Entspannung zu nehmen. Ich ging in einen Café um die Ecke, um zu Mittag zu essen und am Abend bin ich gelaufen, aber ansonsten habe ich wenig getan.
Michael: Schaden, dass du die Sehenswürdigkeiten Berlins verpasst hast.
Aaron: Ja, aber ich bin auch nicht krank geworden und das wäre schlimmer in meiner Meinung.
Michael: Echt. Du konntest an unsere Diskussionen über Mill und Eichmann und das Leugnen der Holocaust teilnehmen.
Aaron: Ja, sie haben mich sehr interessiert. Auch der Besuch im Dokumentationszentrum der Sinti und Roma. Nach unserer kürzlichen Besuchen bei einigen ähnlichen Orten, glaube ich, ein Dokumentationszentrum kann die Geschichte besser erklären als ein traditionelles Museum. Ich wusste gar nichts davor über diese Gemeinden und Kulturen. Es hat mich sehr überrascht, dass so viele Leute unter die Sinti und Roma im Holocaust gestorben sind. Unser Dozent hat die Ideen gut erklärt.
Michael: Auf diesen Punkt sind wir einer Meinung. Ich glaube, auch in Deutschland gibt es viele Leute, die die Verfolgung der Sinti und Roma nicht erkennen.