Wie die Kinder in Luxemburg dreisprachig werden (1)

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Mar 28, 2011 06:27
Es ist fast das Ende des Semesters, und ich muss für meinen Deutschkurs wieder einen Aufsatz schreiben und einen Vortrag machen. Ich habe einen interessanten Beitrag gefunden. Es geht um die Einstellungen, die die Kinder in Luxemburg zu Mehrsprachigkeit haben, und wie sie es gelingen, dreisprachig zu werden. Ich werde auf Lang-8 dazu einige Notizen und Ideen schreiben, und ich würde mich sehr freuen, wenn jemand meine Texte korrigieren könnte.

Claudine Kirsch war Lehrerin in Luxemburg und hat gesehen, wie die Schüler Deutsch und Französisch gelernt haben. Obwohl Luxemburg eine dreisprachige Gesellschaft ist, ist das Lernen von Sprachen nicht ein automatischer Prozess. In ihrem Beitrag diskutiert sie die Motivationen der Schüler, Sprachen zu lernen, und wie sie sich daranmachen*, sie zu lernen.

Die Weise in der man sich daranmacht, eine Sprache zu lernen, wird sehr viel durch die Ziele der Person beeinflusst. Auch wenn die Lehrer und die Gesellschaft, Erwartungen haben, dass die Schüler die Sprachen lernen, hat das wirklich auf den Schülern wenig Einfluss. Die Schüler müssen sich selbst entscheiden, dass sie die Sprachen überhaupt lernen möchten, und sie müssen sich auch entscheiden, wie sie die Sprachen benutzen möchten. Diese Faktoren beeinflussen die Weisen, die sie benutzten, um die Sprachen zu lernen.

In Luxemburg haben die Kinder täglich Kontakt mit der Sprachen, die sie in der Schule lernen sollen. Sie sehen die praktische Nützlichkeit, die die Kenntnis der Sprachen mit sich bringt. Die Kinder in der Studie wollten die Sprachen lernen, um mit Menschen zu kommunizieren können. Zum Beispiel sie sagten, dass sie mit Freunden in Deutschland sprechen wollen und dass, wenn sie aufwachsen, müssen sie mit Französischsprachigen Mitarbeitern sprechen können. Wenn man praktische Nutzen einer Sprache sieht, ist man viel wahrscheinlicher, die Sprache lernen zu wollen. In Kanada zum Beispiel, gibt es eine Erwartung, dass alle Bürger Französisch in der Schule lernen sollen, aber die meisten Schüler, die im Westen wohnen, kommen sehr seltsam mit der Sprache in Kontakt. Wenn diese Schüler gezwungen sind, Französisch als Schulfach zu haben, sind sie oft sehr verbittert dagegen. Für ihnen scheint es wie ein Machtrausch von den Quebecern. Wenn die Regierung es wirklich wollen, das Kinder zweisprachig werden, soll sie es irgendwie versuchen, die Kinder in die Sprache und die Kultur zu interessieren. Es ist leider sehr schwierig in Kanada, weil es ein sehr großes Land ist. Luxemburg ist in Kontrast ein sehr kleines Land, und deswegen ist es von Ländern umgeringt (surrounded?), die andere Sprachen sprechen. Die drei Sprachen sind wirklich ein Teil von der luxemburgischen Kultur. Wenn eine Sprache wirklich ein nützliche Teil des Lebens ist, werden die Menschen in der Sprache natürlich interessieren.




*sich daranmachen - ist das der richtige Ausdruck? Ich will sagen: "...and the way they go about learning them."