Notizen zu meinem Beitrag 9

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Nov 30, 2010 05:47
-Es wird seit lange vorausgesetzt, dass Muttersprachler unfehlbar seien, dass sie nie Fehler machen, und die Leistung des Sprachenlernenders immer mit diesem Standard von 100% Fehlerfreiheit verglichen ist, der vermutlich eine genaue Darstellung eines Muttersprachlers ist. Bei dieser Darstellung ist der Muttersprachler auch ein generisches Wesen, das keine Veränderlichkeit zwischen Individuellen erlaubt. Diese Studie hat diese Meinung nicht gefolgt, und war viel realistischer. Es wurde nicht vermutet, dass die Muttersprachler unfehlbar waren.

-90.2% der Muttersprachlern haben alle fünf Nicht-Muttersprachler richtig identifiziert, und nur 59% haben beide Muttersprachlicher richtig identifiziert. Das ist weit von 'fehlerfrei' weg. Daher gelangt Wilkerson zu der Anschauung, dass Veränderlichkeit nicht nur der Bereich des Nicht-Muttersprachlers ist, und dass es unrealistisch ist, für einen Lerner nach 100% Fehlerfreiheit zu streben.

-Erstaunlicherweise waren die Lerner im dritten Jahr mit der Identifizierung der Muttersprachler-Sprache viel korrekter als die Berater die Muttersprachler waren. 82.2% dieser Gruppe haben beide Muttersprachler richtig identifiziert. Nur 74% aber haben alle fünf Nicht-Muttersprachler richtig identifiziert.
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