Opa (vierter Teil)

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Mar 6, 2014 23:02
Opa und Oma zogen nach Texas um. Texas war sehr schön, und das Wetter war dort sehr angenehmer als in Kanada. Als ein Kind besuchte ich jeden Winter gerne. Die Kinder in der Nachbarschaft waren sehr freundlich und meinen kanadischen Akzent gefielen ihnen.

Jedoch ... war Texas auch ein tragischer Ort. Fast alle ihre Nachbarn waren Piloten, die die selben Flugzeuggesellschaft arbeiteten. Während der Recession im achtigen Jahren ging diese Gesellschaft bankrott und viele Nachbarn verloren erst ihre Arbeiten und danach ihre Häuser. Eines Tages kam eine Nachbarin zum Haus meiner Großeltern und sie bat ihnen an, als Hauselterin für sie zu arbeiten. Oma und Opa waren schockiert. Sie hatte nie das je In Kanada gesehen. Natürlich gibt es arme Menschen dort, aber kein Kanadier geht von "Pilots Frau", die in einer reichen Nachbarn wohnt, zu "Hauselterin" in einem einzigen Jahr!

Es war zu traurig anzusehen, daher zogen sie noch einmal nach Kalifornien um. Kalifornien gefiel mir nicht, weil es keine Kinder gab, mit wem ich spielen konnte. In ihrer Nachbarnschaft gab es nur alten Menschen wie meine Großeltern. Kalifornien war nett für Opa, aber es gab dort auch eine negative Seite. Er war immer gegen die kanadische allgemeine Krankenversicherungspflicht, die im sechzigen Jahren anfing. Es ist jetzt schwer zu glauben, aber zu der Zeit gab es wirklich viele Menschen, besonders Ärzte, die das neue System von kostenlosen ärtzlichen Versorgen hassten. Man glaubte, dass es die Wirtschaft ruiniert und Patienten umbringen würde. Natürlich war diese Angst unbegründet.

Opa sah viele Amerikaner -- seine Nachbarn und Verwandten -- erleiden, weil sie keine Versicherung hatte, oder weil ihre Versicherungsgesellschaft sich sie weigerten, die medizinische Rechnungen zu bezahlen. (Nach seinem Tod wurde meine Großmutter plötzlich sehr krank, aber ihre private Versicherungsgesellschaft bezalte nicht die Krankenhausrechnung, weil man sagte, dass sie eine "Vorerkrankung" hätte. Meine Mutter musste sie nach Kanada zurückfliegen, um dort zu wohnen, und mein Vatter bezahlte die Rechnung aus seinem eigenen Tasche. Oma starb drei Jahre nachher in Kanada.)

Ein paar Jahre bevor er starb, sagte Opa mir; "Fandebach, reiche Menschen können ihr eigene Polizeikräfte, ihr eigenen Ärzte, ihr eigenes alles kaufen. Jedoch sind arme Menschen von Schicksal Gnade abhängig. (Poor people are at the mercy of fate.) Es ist nicht anständig. Jeder vierdient Hilfe vom Staat, wenn man sie brauchen, um mit einer bisschen Würde zu wohnen. Nach dreizig Jahren erkannt er, dass die kanadische allgemeine Krankenversicherungspflicht das Richtige war zu tun.

Bevor seinem Ruhestand träumte er immer von einem Leben in Amerika. Doch bat er kurz davor sein Tod sein Korper in Kanada zu beerdigen werden, (he asked his body to be buried in Canada) und da ist der Ort, wo man sein Grab finden kann.

Das Ende.