Vom 20. bis dem 23. November 2012

  •  
  • 482
  • 0
  • 2
  • German 
Nov 24, 2012 22:18
Dienstag, der 20. November 2012.
Heute ist mein Geburtstag! Ich bin 38 Jahre alt. Und ich fühle mich ... sehr alt. Heute Morgen meine Frau, meine Schweigereltern, mein Sohn und ich, sind nach Matsumoto gefahren, um Herr N--, unserem Hausbauagent zu treffen. Wir mussen sich die Mauern, die Fenster und den Innenraum unseres neuen Hauses entscheiden. Wir wissen noch nicht, ob wir ein Darlehen bekommen können. Wir mussen wieder warten. Mist!

Im Auto hat meine Schwiegermutter gesagt: Herzlichen Gluckwünsch zum Geburtstag, FandeBach. Wie alt bist du?“
„38 Jahre alt,“ habe ich gesagt.
„Was! … Nicht 39? Ich habe geglaubt, du bist 39 heute. Bist du sicher, dass du 39 Jahre alt nicht bist.”
„Ich weiß mein eigenes Alter.“
Ich bin noch nicht senil!

Meine Kinder haben mir Bilder gezeichnet. Meine Eltern haben mir Geld gegeben, und auch habe ich einen Schnupfen bekommt! Hatschi!

Donnerstag, der 22. November 2012.
Gute Nachrichten! Wir werden das Darlehen bekommen! Herr N-- hat uns angerufen, und hat meiner Frau gesagt, dass das Kreditgesellschaft—Family Life unsere Anmeldung bestätigt hat. Ganz toll. Es ist offiziell: wir werden ein neues Haus nächstes Jahr bauen. Ich bin so aufgeregt.

Traurige Nachrichten. Wir haben eine Postkarte von P--, einem Freund—meinem alten Chef—ein Neuseeländer, der in Suwa-Stadt, Japan wohnt—bekommt. Sein Vater und seine Stiefmutter sind dieses Jahr beide gestorben. In Japan verschickt man im November freunden Postkarten eines Todesfalls in der Familie, was bedeutet, dass man keine Neujahrskarte verschicken wird. Es bedeutet auch, dass wir ihnen keine Neujahrskarte verschicken sollen. Morgen werde ich aber ihm ein Todesfallkarte senden. Meine aufrichtiges Beileid.

Freitag, der 23. November 2012
Heute ist ein Feiertag—Tag der Arbeit. Meine Tochter hat mir eine Geburtstagstorte gebackt. Mein Geburtstag war vor drei Tagen. Na gut ... ich nehme, was ich bekommen kann!

Ich habe zwei Seiten von „Folterung“ erneut gelesen. In der 16 Jahrhundert folterte der Daimyo (ein japanischer Lord)—Asakura Yoshihige seine 14 Frauen, um ihre Eigenschaften zu prüfen. Er laßte ihre Hände in kochenden Wasser stellen und dann untersuchte die Wunden. Wenn die Wunde sehr stark war, bedeute es, dass sie eine schlechte Eigenschaft hatten musste! Netter Kerl, oder?

Die letzten Nachrichten: Ein Verrückter ist in einer Bank in Aichi Präfektur hineingegangen—mit einem großen Messer! Er hat fünf Leuten als Geisel gehalten, bis die Polizei ihn endlich festgenommen hat—als er eingeschlafen hat! Na gut ... zumindest hat er keinen gefoltert! Alle fünf Leuten sind sicher herausgekommen. Der Typ ist verrückt, aber er ist mindestens besser als Yoshihige, der abgefuckt Daimyo. Japanische Gesellschaft macht offenbar Forschritte. Ich bin glücklich auch, dass in Japan die Verrückter nur Messer und keine Schusswaffe bekommen können!