Opa (erster Teil)

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Mar 2, 2014 22:35
Ich möchte ein Stück über meinen Großvater schreiben.

Etwa vor drei Jahren las ich ein Deutch-als-Fremdspraches Buch, deren der Titel "Das Herz von Dresden" war. Die Geschichte fand ich ziemlich blöd, aber das Buch gefiel mir, weil der Opa eines Charakters ein sehr interessantes Leben hatte. Das Buch wurde 2004 geschrieben, aber die Geschichte fand vier Jahre früher im Jahr 2000 statt. In der Geschichte ist der Großvater sehr krank im Krankenhaus und er bereitet sich vor zu sterben. Er war Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg und sich am Ende seines Leben entschuldigt dafür, die Rolle er im Kriege spielte. "Ich belegte mit Bomben auf London und Coventry" sagt er seinem Enkel. "Könnte ich die Schreierei von Frauen und Kindern hören. ... Krieg ist böse." Er bittet seinen Enkel sich selbst zu Frieden hinzugeben. (He begs his grandson to dedicate himself to peace.)

Mein Großvater starb auch im Jahren 2000 und er war auch im Zweiten Weltkrieg. Vielleicht ist das der Grund, warum ich diese Geschichte ziemlich rühend finde. Er war kein Bomberpilot, sondern Feldarzt. Natürlich kämpfte er nicht mit der deutschen Wehrmacht; er war in dem kanadischen Heer. Er leiste Militardienst im Italien und Im Frankreich. Natürlich wollte er, dass der Krieg unter günstigen Bedingungen zu den Allierten beenden, aber hegte er gegenüber Deutschland oder den Deutschern keinen Hass. In der Tat waren vielen seiner Freunde im Kanada Deutscher-Kanader, die während den Weltkrieg eingezogen wurden und als Dolmescher arbeiteten.

Eines Tages war Opa während der Ardennenschlacht in seinem Zelt, als ein Heckenschützte fing an zu schießen. Eine Kugel schoss das Zelt durch und ihm im Arsch schulg ein. Er hatte immer ein Buch in seiner Gesäßtasche, und daher schoß die Kugel das Buch, vor ihn verlezten, durch. (and so it shot through the book before injuring him.) Später sagte er, dass das Buch seinem Leben rettete, aber ich finde das schwer zu glauben. Man stirbt nicht von einem Geschoß im Arsch, und ob die Kugel nur ein paar Zentimeter Nord landete, wäre das das Ende von Opa gewesen und heute würde ich nicht hier sein, um die Geschichte zu erzählen! (That would have been the end of grandpa and I wouldn't be here to tell the story).

Ich weiß nicht der Titel des Buchs, das Opa in seiner Gesäßtasche hatte, aber bestimmt war es kein Bible. Opa hasste Religion, aber ich glaube, in jener Zeit hatte er zu viel Angst so zu sagen. (he was too scared to say so.) Nach dem Krieg kehrte zu Kanada zurück and hatte vier Kinder mit meiner Großmutter. Sie heirateten in Kanada bald nach nach wurde er eingezogen, aber meine Mutter, die älteste, wurde 1946 nach dem Krieg geboren.

Jedenfalls hatte er mehrmals diese Kreigsgeschichte erzählt, und eines Tages fragte meine Mutter meiner Großmutter, wo sie das Bach mit dem Einschussloch finden können. "Oh das?" antwortete meine Oma nonchalant. "Vor ein paar Jahren warf es mit dem Müll weg. Warum?"

"Was!" Mutter war wütend. "Wie könntest du das tun! Das war ein Familienerbstück!"

Oma hatte dafür keine Antwort.

Das Buch mit dem Einschussloch möchte ich auch sehen, aber jetzt glaube ich, dass man das Gefühl meiner Großmutter verstehen kann. Vielleicht war dieses "Kriegssouvenir" eine zu schmerzvolle Mahnung davon, wie nah ihr Mann zu Tod
kam und sie wollte sie nicht ansehen. Opa und Oma hatten eine sehr glückliche Ehe bis seinem Tod im Alten von 84. Oma starb 2003 drei Jahre später.

[Das Ende vom ersten Teil]