Tagebucheintrag vom 18. bis dem 19. Juni 2012

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Jun 19th 2012 22:59
18. Juni 2012

Ich habe eine traurige Nachricht aus Kanada gehört. Meinen Eltern haben mich angerufen und sie haben mir gesagt, dass mein Schwiegerbruder gerade Diabetes Typ 1 diagnostiziert wurde.

Diabetes Typ 1?

Er ist 31 Jahre alt. Sicher ist er zu alt für das! Nein, hat meine Mutter gesagt. Letzte Woche war er sehr krank, er hat in zwei Tage vier Kilos verloren und man müsste ihn zum Krankenhaus hetzen. Sein Blutzuckerspiegel war fast null. Kein Zweifel hat er Jugenddiabetes. Es ist sehr ungewöhnlich, vor allem bei den Menschen über zwanzig Jahre, aber es passiert manchmal.

Ich konnte es nicht glauben. Er war bis jetzt immer sehr gesund und sportiv. Es ist nicht das Ende der Welt, aber es bedeutet, dass er jeder Tag für den Rest seines Lebens Insulinspritze einnehmen wird. Meine arme Schwester! Sie muss in Panik geraten war. Ich weiß nicht, was ich tun würde, ob ich oder meine Frau plözlich schwer krank würden.

19. Juni 2012
Gestern habe ich joggen gegangen. Heute wollte ich wieder ausgehen, aber es regnete. Jetzt ist es in Japan die Regenzeit. Der Typhun ist auch in Japan angekommen.

Der verrückte Cousin meiner Frau ist nochmal ärgerlich. Er hat keine Arbeit, er sitzt sich den ganzen Tag zu Hause und das Feld daneben ist voller Unkräuter. Die Nachbarn fangen an darüber zu reklamieren. Schließlich haben der Präsident der Eigenheimbezitersassoziation um 7 Uhr am Morgen meine Schwiegereltern angerufen. "Drei Nachbarn schneiden den Feld neben dem Haus ihres Neffes. Möchten Sie uns helfen?" hat er gefragt. Meine Schwiegereltern haben sich sehr beschämt gefühlt. Natürlich sind sie im strömenden Regen gefahren, um zu helfen. Später hat meine Großmutter M-- angerufen. "Warum schneiden sie keine Unkräuter in deinem Feld?" Er sagte, dass er Hochblutdruck hat und er fühlt sich oft schwindelig.

Meine Frau war wütend, als sie die Nachricht gehört hat. Viele Leute haben Hochblutdruck und andere Probleme. Meine arme kanadische Schwiegerbruder wurde gerade Diabetes diagnostiziert und er hat noch eine Arbeit!

Heute Morgen musste ich das Auto meiner Frau zum Mechaniker für die Autosicherheitsinspektion. Das ist verbindlich alle zwei Jahre. Geld, Geld, Geld. Es hat mehr als 600 Euros gekostet. Glücklicherweise gibt es keine Probleme mit dem Auto. Frau T--, die Mutter eines Schülers (8 Jahre alt), haben uns Kartoffeln und Kekse gegeben. Ah ... Danke. Jetzt ich lese auf Französisch einen historischen Roman -- die Geschichte findet während der Französische Revolution statt -- von Max Gallo. Dieser Autor ist erstaunlich.