Tagebucheintrag für den 29. Oktober 2011

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Oct 29, 2011 21:43
Tagebucheintrag für den 29. Oktober 2011

Freitag, der 28. Oktober
Tagebucheintrag für den 28 Oktober 2011

Ich bin zum Kindergarten in Matstumoto gefahren. Ich war erschöpft! Die Kinder haben so viel Energie, und ich habe kaum noch! Ein Junge, Masaki-kun, hat immer wieder "Pimmel! Pimmel!" gesagt. Das ist ein "Red Flag." Oft sagen die Kinder "Scheiße." (Es ist nicht so schlecht auf japanisch). Aber das bedeutet nur, dass sie ungezogen sind. Wenn ein Junge immer wieder "Pimmel" schriet, dass oft ein schlimmeres psycologisches Problem erkennen lassen. Mein Gefühl war richtig. Nachdem hat Frau FDB mir erklärt, dass Masakis Eltern geschieden sind. Sein Vater ist Englander und er war nach England zurückgekommen. Seine Mutter wohnt in Tokyo. Sie ist ein "Modell" aber ihr Ruf ist nicht so rein. Der Junge wohnt mit seinen Großeltern in Matsumoto. Letzten Monat hat er mit Schiere ein kleines Mädchen im Kindergarten angegriffen! Er hat ihr Gesicht gekratzt. Die Eltern des Mädchens waren sehr böse und sie sich darüber zur Rektorin beklagt. Alle Lehrerinnen mussten davon eine spezielle Sitzung haben. (Die Rektorin und Frau FDB sind gute Freundinnen.)

Nach dem Mittagessen war ich so erschöpt. Fünf mehr Unterrichtstunden wieder noch bis 15 und 20 Uhr! Ich habe im Klassenzimmer ein Nickerchen gemacht. Zehn Minuten später ist der verdamte Liefearnt gekommen. "Entschuldigen Sie bitte! Ich habe ein Packet für Herr Nakajima!" Ich habe ihm gesagt, dass es da kein Herr Nakajima gibt. Idiot. Kann er nicht der Name auf der Tur lesen? (In Japan haben die meistens Straße keine Namen und die Häuser keine Nummern. Aber jedes Haus hat darauf der Name des Bewohners.) Ich war sauer.

Diese Woche ist Halloweenwoche in meinem Klassenzimmer. Die perfekte Halloweenmusik ist, natürlich, Bach: Tocata und Fugue.

Nach der Arbeit habe ich deutsche Nachrichten im Internet gesehen. Ich verstehe nichts, oder fast nichts. Vielleicht ein Prozent oder wenig. Na gut . . . Deutsch ist schön zu hören, sogar wenn ich nicht es verstehen kann.


Samstag, der 29. Oktober.

Der manisch-depressive Pflaumenbaum hat mich auf dem Kieker. Dieser Morgen während ich die Halloweenschmücken hangte, ist ein Stück des Zweigs in meienem Auge gefallen. Autsch! Es tut verdammt weh! Zuerst Bingo-chips in meinem Tee (Sehen Sie 2011/10/24) jetzt ein Zweig in meinem Auge. Was denn noch?

Meine Tochter hustet viel, also hat Frau FDB am Morgen ihr zu Nomura-Klinik gefahren. Ich habe mit S-- (meinem Sohn) gespielt. Um 11 Uhr hat zwei Schülerinnen gekommen. Um 14:30 bin ich zu meiner Cellounterrichstunde in Matsumoto gefahren. Es gab ein Fest in der Nähe der Burg. Der Verkehr war schrecklich.