Lesebuch Übung Freude, Liebe, Angst

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Feb 22, 2018 10:51
Liebe Mama, Papa und Schwiegereltern,

Unsere Hochzeitsreise nach Todtnau ging nicht genau so wie geplant.
Leo hatte mich nach dem Hochzeitsessen um einen Gefallen gebeten. Da es in der nähe von Todtnau liegt, wollte er dass ich Nachforschungen in einer Niederlassung der Spedition Müller in Neustadt an der Titisee anstelle.

Constanze hatte uns für eine Wanderund durch die Langenbach-Schlucht angemeldet. Der alte Wanderführer hat sich über die Lkws. der Spedition beschwert. Er sagte es gäbe ein fauliges Geruch, und keiner wusste woher es kam. Das machte mich besonders misstrauisch denn der Leo hatte behauptet dass die Spedition Giftmüll illegal im Ausland entsorgt.

Ich fuhr also zur Spedition aber habe nichts Auffälliges entdeckt. Am nächsten Tag rief der Leo an und bat mich noch ein Mal zur Spedition zu fahren, dieses Mal später denn es ging irgendetwas vor. Der Chef habe sich mit zweifelhaften Personen in Berlin getroffen und der Leo beschattete ihn.

Die Spedition war zu aber ich sah Laster mit ausländischen Nummerschildern in ein Feldweg in der nahe von der Spedition einbiegen. Ich folgte ihnen und sah wie gelbe Fasser voller Giftmüll in die Lkws. geladen wurden! Ich hatte einige Fotos gemacht und wollte mich schon zurückziehen aber da schlug mir jemand über den Kopf und ich wurde ohnmächtig!

Constanze hat sich riesige Sorgen gemacht da ich mich nicht meldete und hat trotz der späten Stunde den Leo angerufen. Der war schon auf dem Weg nach Neustadt am Titisee weil er den Chef der Spedition folgte.

Als ich zu mir kam merkte ich das ich an Händen und Beinen gefesselt war. Mir waren auch die Augen verbunden, der Mund zugeklebt und ich lag auf einem kalten, nassen Boden. Ich konnte mich nicht befreien. Da riss mir jemand das Klebeband vom Mund und fragte mich was ich da machte und warum ich Fotos gemacht hatte. Ich hatte ziemlich viel Angst.

Sie wollten mich gerade erschießen aber plötzlich erschien die Polizei! Sie nahmen den Chef der Spedition und mehrere Mitarbeiter fest. Ich konnte endlich zurück zu Constanze. Ich glaube den nächsten Urlaub verbringen wir in Mallorca. Dort sollte es keine solche gefährliche Falle geben!

Mit freundlichem Grußen,

Patrick