“The Metamorphosis“ by Franz Kafka

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Nov 20, 2012 02:16
Interpretative and Discussion Approaches
A Problematisation

To write an interpretation is often fairly difficult, because the writer not only has to get himself into the author but also into the opus.To find the right approach can be very difficult, although there is no such thing as ‘right’ or ‘wrong’ when it comes to interpretations, as long as the assumptions are sufficiently reasoned and supported by the text. Due to the differences between individuals, interpretations will have a different shape which makes everything even more exciting. However, there are several possibilities to simplify the start/way in. In the case ofThe Metamorphosis” certain arguments can be found quickly.
Four interpretative approaches I want to point out and epitomise to make problematisation. One first is the examination with the alienation of human existence in a functionalized modern society which is loosing its communicative ability. What does it mean? The modern society is a fast one, which is attuned to preferably practical and effortless action.
This trend is supported by numerous inventions, which reduce interpersonal communication heavily. But this phenomenon does not only concern to public sphere but also private households. In case of Gregor they talking very little. This makes it clear, that, if the problems are not be tied up, they develop into an enormous potential for conflicts.
Communication often causes misunderstandings and unfounded conflict situations. The victim will tell decreasingly and accelerate the process of alienation, consequently. And as alien as someone get, it lesser the person will communicate to someone.
Only the bare necessities will be discussed.
A second approach would be the interpretation of the metamorphosis as a failed attempt Gregor‘s at emancipation from his parents. At the same time it is only an unsuccessful process of disengagement, of a boy, who is heavily dependent on his parental home. In what way it is unsuccessful remains unanswered. Gregor‘s death could be seen as a disengagement form parental home, his only successful try. None is able to break with home or family, because family encounters everywhere. The crisis of a human in a relation to human society, which ends in in-warded and out-warded isolation, total inability to communicate and psychological self-destruction, is my third approach. It correlates directly to the first one, because here it is not only the family, which is involved, but rather society. She has the power to oust individuals for otherness (like Gregor), or for „wrong“ behaviour. As a result Gregor has not a real chance to blend in. He is condemned to silentness by forcing isolation. The consequence being that, he is not able to perceive himself. Humans rely on social contacts.
Without suffers not only the spirit but also the salvation of human soul. This fact finally causes into psychological self-destruction. Gregor felt himself as a burden and was willing to die. Solely this case speaks for this thesis. However much a unsuccessful search for identity cause self-destruction, I want to explain in the fourth and last approach. When do find individuals identity? Human is from a specific point in time ready to become himself. Initially our parents have to help us to be someone, but with every new achievement rises our self-consciousness and of course our awareness to be someone.
If critical times like the childhood and the youth are interrupted by a crisis, one’s development and cord clamping can be in jeopardy, for we ourselves do not know who we are. This self-destructive radicality could cause, after insignificance also dead.

The listed interpretative approaches raise a vast number of questions, which are topics for discussions, too.
So it begs the question, why society repudiate individuals. How far may the man go, not to be repudiated? Is this ethical? Why man are so ungrateful and what is the reason for this highly-reserved reaction of Gregor‘s family? Is the luck before metamorphosis real luck and if yes for whom? What is luck (for Gregor, his father, his mother, his sister)? After „Metamorphosis“ family members turn away from Gregor - why? Is it a normal reaction? Why man „love“ people, who are solid and „normal“? Why resigns Gregor so fast?
When do people resign and what could be the reason? Should society morally obliged to rescue fellow men? Could this be an utilitarian approach? What could cause self-hate?

by Oliver Siegl
Franz Kafka -
„Die Verwandlung“
Interpretations- und
Diskussionsansätze
Eine Problematisierung
Interpretationen zu schreiben ist oft recht schwierig, denn man muss sich nicht nur auf den Autor, sondern auch auf das Werk einlassen. Den richtigen Ansatz zu finden ist sehr schwer, wobei es ein richtig oder falsch bei Interpretationen nicht gibt, solange die Vermutungen ausreichend begründet und textimmanent nachgewiesen werden können. So unterschiedlich wie die Menschen sind, so vielfältig werden auch ihre Interpretationen ausfallen, was die Sache an sich viel interessanter macht. Man kann aber auch gewisse Ansätze bieten, um den Eingang zu erleichtern. Im Falle der „Verwandlung“ lassen sich aber recht schnell einige Punkte finden.
Vier Interpretationsansätzechte ich aufzeigen und in Ansätzen darstellen, um so eine Problematisierung vornehmen zu können. Ein erster ist die Auseinandersetzung mit der Verfremdung menschlicher Existenz in der kommunikationsarmen und funktionalisierten Gesellschaft der Moderne. Was bedeutet das? Die moderne Gesellschaft ist eine schnelle Gesellschaft, die darauf eingestellt ist, praktisch undglichst aufwandslos zu agieren. Dieser Trend wird unterstützt durch zahlreiche Erfindungen, die die Kommunikation zwischen den Menschen stark einschränken. Doch dieses Phänomen betrifft nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Privathaushalte. Im Falle Gregors wird extrem wenig miteinander gesprochen. Dadurch entstehen Probleme, die, wenn sie nicht besprochen werden, zu einem gewaltigen Konfliktpotenzial avancieren. Wenn kommuniziert wird, kommt es öfter zu Missverständnissen und unbegründeten Konfliktsituationen. Der Leidtragende wird immer weniger erzählen und so den Verfremdungsprozess beschleunigen. Und umso fremder man sich wird, desto weniger redet man miteinander. Nur noch dastigste wird besprochen. Ein zweiter Ansatzre die Deutung der Verwandlung als ein fehlgeschlagener Versuch Gregors, sich von seinen Eltern zu emanzipieren. Dabei handelt es sich einfach nur um den Loslösungsprozess eines, stark von seinem Elternhaus abhängigen, Jungen, der missglückt. Inwiefern dieser missglückt, bleibt unbeantwortet. Der Tod Gregors kann durchaus als einesung vom Elternhaus gesehen werden, die einzige. Man kann sich nicht von seinem Zu Hause los sagen, denn es begegnet einem überall. Die Krise eines Menschen in der Beziehung zur menschlichen Gesellschaft, die in innerer und äußerer Isolation, Kommunikationslosigkeit und psychischer Selbstzerstörung endet, ist der dritte Ansatz, den ich hier bieten möchte. Dieser schließt sich direkt an den Erstgenannten an, denn hier ist es nicht nur die Familie, die betroffen ist, sondern die Gesellschaft. Sie besitzt die Macht, Einzelnellig zu verdrängen, sei es durch Andersartigkeit, wie bei Gregor, oder durch falsches Verhalten. Dadurch, dass Gregor ausgegrenzt wird, hat er keine Chance mehr, sich zu integrieren. Er wird durch seine erzwungene Isolation zur Kommunikationslosigkeit verdammt, was wiederum zur Folge hat, dass er sich selbst nicht mehr wahrnehmen kann. Der Mensch ist auf soziale Kontakte angewiesen. Ohne sie leidet nicht nur sein Geist, sondern auch sein Seelenheil und dashrt letztlich in die psychische Selbstzerstörung. Gregor empfand sich am Ende selbst als eine Last und war bereit zu sterben. Allein diese Tatsache spricht für diese These. Wie sehr eine misslungene Identitätsfindung zur Selbstzerstörunghren kann, will ich in meinem vierten und letzten Ansatz erklären. Wann findet man seine Identität? Der Mensch ist ab einem bestimmten Punkt in seinem Leben dazu bereit, er selbst zu werden. Anfänglichssen unsere Eltern uns dabei helfen JEMAND zu sein, doch mit jeder neuen, eigenen Errungenschaftchst unser Selbstbewusstsein und unser Bewusstsein, jemand zu sein. Kommt es in der kritischen Phase, nämlich der Kindheit und Jugend, zu Krisen, in dieser Entwicklung, dieser Abnabelung, sind wir stark gefährdet, weil wir selbst nicht wissen, wer wir sind. Diese selbstzerstörerische Radikalität kann uns, nach der Bedeutungslosigkeit, auch in den Tod führen.
Die aufgezählten Interpretationsansätze werfen jedoch unzählige Fragen auf, die zugleich Stoff für eine Diskussion werden können. So stellt sich die Frage, was dazuhren kann, Menschen aus der Gesellschaft zu verstoßen. Wie weit darf der Mensch gehen, um nicht verstoßen zu werden und ist es moralisch überhaupt vertretbar, einen Menschen zu verstoßen? Warum sind die Menschen so undankbar und was ist der Grund für die unterkühlte Reaktion der Familie Gregors? Inwiefern spielt die Zeit der Handlung eine Rolle? Ist das Glück Gregors, welches vor seiner Verwandlung präsent war, wirklich Glück? Wenn ja, für wen? Was ist Glück? (für Gregor, seinen Vater, die Mutter und die Schwester). Nach der „Verwandlung“ wandten sich nach und nach die einzelnen Familienmitglieder von Gregor ab. Warum? Ist das generell so und wieso neigt der Mensch dazu, zu den Menschen zu halten, die zum einen stabil und zum anderen „normal“ sind? Wieso resigniert Gregor so schnell? Wann resigniert der Mensch insgesamt und was treibt ihn dazu? Muss die Gesellschaft nicht moralisch dazu verpflichtet sein, ihre Mitmenschen aufzufangen?
re nicht das sogar ein utilitaristischer Ansatz? Inwiefern ist dieser sinnvoll? Was kann einen Menschen, wie Gregor, zu solchem Selbsthass führen? Ist nicht auch immer das Umfeld am Unglück einer Person schuld?