Aufsatz schreiben
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Wenn man sich eine Fremdsprache aneignen möchte, schreibt man lieber Aufsätze in der Fremdsprache auf einer gewissen Stufe. „Lieber“!? Vielmehr „man muß“, möchte ich sagen.
In einem Aufsatz kann man den Lesern Bedeutung und Kontext vergleichsweise leicht klarmachen. Bei der Korrektur könnten die Korrektoren auch den rechten Ausdruck mit relativ wenigen Mühen auswählen.
Besser ist es, daß man es wenn möglich versucht, ein wenig ausführlich zu schreiben. Aus der etwas eingehenden Beschreibung könnten die Korrektoren nämlich die Bedeutung der Sätze vermuten und annehmen, wenn auch sie undeutlich wären.
Deshalb empfehle ich Ihnen, nicht nur Sätze, sondern Aufsätze zu schreiben.
In einem Aufsatz kann man den Lesern Bedeutung und Kontext vergleichsweise leicht klarmachen. Bei der Korrektur könnten die Korrektoren auch den rechten Ausdruck mit relativ wenigen Mühen auswählen.
Besser ist es, daß man es wenn möglich versucht, ein wenig ausführlich zu schreiben. Aus der etwas eingehenden Beschreibung könnten die Korrektoren nämlich die Bedeutung der Sätze vermuten und annehmen, wenn auch sie undeutlich wären.
Deshalb empfehle ich Ihnen, nicht nur Sätze, sondern Aufsätze zu schreiben.

Einen Aufsatz schreiben [Oder: Schreibt Aufsätze!]
Wenn man sich eine Fremdsprache aneignen möchte, schreibt man auf einer gewissen Stufe lieber Aufsätze in der Fremdsprache. [Üblicher: Wenn man sich eine Fremdsprache aneignen möchte, sollte man ab einer gewissen Stufe besser Aufsätze in der Fremdsprache schreiben.]
Vielmehr „muss man“, möchte ich sagen.
Bei der Korrektur könnten die Korrektoren auch den richtigen Ausdruck mit relativ wenigen Mühen auswählen.
Besser ist es, dass man es [wenn möglich | nach Möglichkeit] versucht, ein wenig ausführlich zu schreiben.
Aus einer etwas eingehenderen Beschreibung könnten die Korrektoren nämlich die Bedeutung der Sätze vermuten und annehmen, auch wenn sie undeutlich wären.
Die beiden Wörter sollten in derselben Reihenfolge stehen, in der sie auch im vollständigen Satz stehen würden, also im Satz:
"Wenn man ... möchte, muss man ... schreiben."
[2]
Früher wurde "muß" und "daß" geschrieben (und privat mache ich es immer noch so). Aber seit der Rechtschreibreform muss man "muss" und "dass" schreiben.
Heute wird "der rechte Ausdruck" auch noch verstanden, klingt aber veraltet. Das liegt vor allem daran, dass "recht" sehr leicht mit "rechts" verwechselt werden kann.
Freche junge Leute sagen dann manchmal: "Ich will aber nicht den rechten Ausdruck, sondern lieber den linken." :)
In solchen Fällen (der leichten Abweichung von der Normalität) verwendet man im Deutschen oft "etwas" plus Komparativ: "eine etwas eingehendere Beschreibung", "ein etwas kleinerer Mann", "ein etwas klügeres Kind".
Ich hätte eine Frage:
Wenn ich als den Titel des Aufsatzes „Schreibt Aufsätze!“ auswähle, soll ich den letzten Satz wie den folgenden umschreiben? : Deshalb empfehle ich "euch", nicht nur Sätze, sondern Aufsätze zu schreiben.„ Oder was einen Titel und den Hauptteil betrifft, ist es ausnahmsweise möglich, dass es Siezen und Duzen gibt? Ich vermute, dass umschreiben unnötig ist. Ein Titel ist nämlich für keine Anrede zu Lesern gehalten.
Ihre Erklärung über "eine Beschreibung" ist sehr interessant und hilfsvoll. Darüber möchte ich einen Aufsatz schreiben.
Ich würde den letzten Satz so schreiben:
"Deshalb empfehle ich, nicht nur Sätze, sondern Aufsätze zu schreiben."
(Hier kann das Komma hinter "ich" auch weggelassen werden.)
Auf diese Weise vermeide ich die Entscheidung zwischen "euch" und "Ihnen".
[2]
Die Unterscheidung zwischen Siezen und Duzen im Deutschen ist manchmal sehr lästig.
Zum Beispiel muss man sich entscheiden, ob der Titel "Schreibt Aufsätze!" oder "Schreiben Sie Aufsätze!" heißen soll. Das ist schwierig, weil manche Leser gute Freunde sind, die man duzen kann, aber manche Leser Unbekannte sind, die man siezen müsste.
In diesem speziellen Fall entscheidet man sich meistens für das Duzen, also für den Titel "Schreibt Aufsätze!".
Der Grund:
Man spricht dabei keine Einzelperson persönlich an. Und es gibt keine Rangunterschiede zwischen Autor und Lesern. Also verletzt man dabei nicht die Regeln der Höflichkeit.
Aber in anderen Situationen gelten andere Regeln. Und es gibt auch Situationen ohne Regeln.
Das ist für Nicht-Muttersprachler manchmal sehr schwierig.
[3]
Im Forum Lang-8 herrscht eine freundliche Atmosphäre. Deshalb kann nach meiner persönlichen Meinung auch auf Deutsch geduzt werden.
[4]
Meine Anmerkung zu "eingehendere Beschreibung" sollte begründen, warum nach dem Wort "etwas" der Komparativ "eingehendere" üblich ist und nicht die einfache Grundform "eingehende".
Was [4] betrifft, möchte ich wissen, ob es richtig ist, dass es der Kern ist, wie das Wort "Beschreibung" für ein zählbares Wort gehalten werden wird. Genauer gesagt als Begriff.
Der ursprüngliche Satz hieß:
"Aus der etwas eingehenden Beschreibung könnten die Korrektoren nämlich die Bedeutung der Sätze vermuten und annehmen, auch wenn sie undeutlich wären."
Die Formulierung "Aus einer etwas eingehenden Beschreibung ..." ist grammatisch in Ordnung.
Aber stilistisch wäre es besser,
entweder "Aus einer eingehenden Beschreibung ..."
oder "Aus einer etwas eingehenderen Beschreibung ..."
zu schreiben.
[4.2]
Nein, es hat meines Erachtens nichts mit der Zählbarkeit des Wortes "Beschreibung" zu tun.
Schreibt Aufsätze!
Wenn man sich eine Fremdsprache aneignen möchte, sollte man ab einer gewissen Stufe besser Aufsätze in der Fremdsprache schreiben. Vielmehr „muss man“, möchte ich sagen. In einem Aufsatz kann man den Lesern Bedeutung und Kontext vergleichsweise leicht klarmachen. Bei der Korrektur könnten die Korrektoren auch den richtigen Ausdruck mit relativ wenigen Mühen auswählen.
Besser ist, dass man nach Möglichkeit versucht, ein wenig ausführlich zu schreiben. Aus einer etwas eingehenderen Beschreibung könnten die Korrektoren nämlich die Bedeutung der Sätze vermuten und annehmen, auch wenn sie undeutlich wären.
Deshalb empfehle ich nicht nur Sätze, sondern Aufsätze zu schreiben.