Buch 03

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May 9, 2012 22:05
Monika Maron - Ach, Glück

Die Geschichte einer Frau eines bestimmten Alters, die gelangweilt mit ihrem Leben und ihrem Mann geworden ist, ein Mal mit dem russischen Besitzer einer Kunstgalerie schläft, sich einen Hund anschafft, in der Gallerie des Russes kurzfristig arbeitet, einen Briefwechsel mit einer russische Prinzessin, die eine Freundin des Galleriebesitzers ist und den großten Teil ihres Lebens incognito als eine einfache deutsche Hausfrau hatte leben müssen und jetzt nach einer ehemalig berühmten, in Mexiko lebendenen Künstlerin suchte, die eine Faible für Katzen hat. Sie, die langeweilte Frau mit der Neigung für Russen, die eigentlich auch eine Tochter hat, entschließt sich nach Mexiko zu fliegen, um der Russin in ihrer Suche zu helfen. Schließlich gibt sie dem Hund die Schuld für alles.

Bitte verzeiht mich den schlechten Schreibstil. Ich muss aber ein paar Sätze aus diesem Buch ausgiebig zitieren.


Seite 67: Sie wünschte ihr noch viel Glück bei der Suche nach Leonara, von der sie vorher noch nie etwas gehört hatte, sich aber nun, da sie, wenn auch nur zufällig, von den Ereignissen um sie gestreift würde, kundig machen wolle

Seite 75: Laura hatte ihr nichts erzählt, und in ihrem Magen breitet sich ein kleiner ziehender Schmerz aus, wie damals, an dem Morgen im Verwalterhaus, nach Karolines horröser Nacht, als sie Laura nach ihrer Reise ausgefragt hatte und nach irgendwelchen Amerikanern, zu denen sie Laura geschickt und von denen Johanna noch nie etwas gehört hatte, und als sie ihr zuletzt das rote Kleid und die Lederjacke geschenkt und sie "mein Liebes" genannt hatte.

Und.

Seite 111: Wenn es stimmt, was Natalia schrieb, dann hatte Leonara bei Max Ernst gar nichts gelernt, denn nach Auskunft von Gustavo, aber auch aller anderen Freunde, die Natalia inzwischen ausfindig gemacht hatte, galten Dinnereinladungen bei Leonara als Mutproben, und das nicht nur wegen ihrer alchimistischen Kochexperimente, die schon während ihrer Pariser Zeit berüchtigt waren und von André Breton, der behauptete, die Neugierde hätte Leonara ihr Heil fast nur noch im Verbotenen suchen lassen, lieber gemieden wurden.

Danke.