Noch ein bisschen, oder eigentlich ziemlich Vieles (c)

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Apr 13, 2012 00:28
Ich erwähnte vor ein paar Tagen, dass ich den Roman "Ewig Dein" las und den Anfang ziemlich gut fand. Nun da ich fertig damit bin, muss ich sagen, dass er hat mich gar nicht beeindrückt.

Also, es gibt diese Frau, die jemandem im Supermarkt begegnet oder eigentlich, er tritt unabsichtlich auf ihre Ferse, und später begegnen sie sich wieder, und dann wurden sie Freund und Freundin. Bald wurde er ein bischen eindringlich und unheimlich, sodass sie von ihm Schluss machen muss.

Dann beginnt er ihr überall zu folgen und sie wurde ein bisschen verrückte und ins Psycho-Krankenhaus muss. Alle denken aber noch, dass ihr ex-Freund der Beste sei und sie ihn nie hätte verlassen sollen. Sie beginnt auch zu denken, dass er ja eigentlich ganz nett ist und danach werden sie wieder ein Paar. Sie wurde aber immer noch kranker und schwacher, bis sie verweigerte ihre Medikamente zu nehmen und danach klarer denken kann. Sie fragte ihre Arbeitskollegin auf ihn auszuspionieren, und dann kommt den "überraschenden" Schluß, woran die Polizei an dem Familienfeier auftauchen, um den Stalker zu verhaften.

Zu Beginn gab es einige amüsierende Szene und Phrasen, aber danach werden sie dünner gestreut, was ich eigentlich eine Erleichterung fand, weil ich nicht denke, dass "Psycho-Stalker-Thriller" und "Kommödie" zusammen gehören.

Ich habe schon zu viel zum Auftakt geschrieben und habe nicht einmal mit meiner vernichtenden Kritik angefangen.

Es wird nie wirklich erklärt, wie der Kerl ihr Freund und wie er so schnell von all ihren Freunden und ihrer Familie befreundet wird, weil er ist wie ein bisschen eines Lümmels geschildert. Er ist nicht charmant, oder interessant, oder amüsant, sondern flegelhaft, eindringlich, irritierend und außerdem hat er schlechtes Geschmack und ist nicht einmal ein guter Liebhaber.

Nach der Trennung glauben die Familie und Freunde lieber den Kerl als ihr Familienmitglied bzw. alte Freundin. Trotz der Krankheit und Depression der Frau, welche seit der Begegnung mit dem Kerl enstanden sind, geben ihre freunde sich Mühe, um das Paar wieder zusammen zu sehen.

Der blöde Schluss, an dem seine Kollegin ihn auszuspioniert, ist wie etwas aus ein Kinderbuch.

Ok, schon genug. Ich empfehle ihn euch nicht.