Sechzehn (b)

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Mar 19, 2012 23:01
Ich sah letzte Woche, dass der Dokumentarfilm "Mein halbes Leben" sich wieder auf Arte zeigte und ich habe ihn mir kurzzeitig angesehen. Es war aber schon spät, nach Mitternacht, und ich musste einschlafen gehen. Zum Glück fand ich in der Bibliothek ein Exemplar auszuleihen.

Ich hatte mir tatsächlich diesen Film schon vor einem Jahr oder zwei Jahren angesehen und ich finde ihn einen sehr interessanten Film. Leider kann ich noch nicht die österreicher Akzente verstehen, aber dafür gibt es Untertiteln. Dazu muss ich aber fragen, warum Untertitler immer den Dialog in anderen Wörter vermitteln müssen. Ich verstehe, dass den Text kürzer und einfacher, als die Gesprochenen Wörter, aufgeschrieben werden muss, aber wozu ändert man "Sicher!" in "Natürlich!"?.

Das Thema des Films ist, wie ein junger Man, der eins sich als "auserwählt" berücksichtigt hatte, seinen seither evidenten Mangel an Erfolg ermittelt. Eigentlich sehe ich, dass der Film nur eine mittelmäßige bewertung auf imdb.com erhalten hat. Vielleicht es ist nur bei mir, dass es so berührend vorkam.

Ich werde nicht den ganzen Film beschreiben, aber ich finde echte, nachdenkliche Filme wie dieser viel interessanter und in Bezug auf der menschlichen Seele enthüllender, als irgendeine Schrei- und Tränengefüllt Reality-Show.

Um nur ein kleines aber wichtiges Detail zu erwähnen:
Es ist fazinierend wie viel Schaden Eltern selbst mit gut gemeinter Vorschlägen verursachen können. Die Szenen, in den sein Vater ihn immer zu überzeugen versucht, eine Versicherung oder Lebensversicherung zu kaufen, haben ich ziemlich lustig gefunden.