Besuch 3

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Sep 28, 2011 02:30
Fortsetzung.

Meine Schwester und ihre Mann sind im Ruhestand und Spazierengehen ist ihre Lieblingsfreizeitbeschäftigung. Ich bin ganz neidisch auf ihnen, aber ehrlich gesagt habe ich kaum Lust hier im Gegend zu spazieren. Es gibt nur eine handvoll Wandernmöglichkeiten, und die habe ich mehrmals im Leben schon gemacht. Auch fühle ich mich heutzutage ganz faul an. Für sie war es jedoch natürlich voll der Aufregung von neuer Entdeckung. Sie haben jeden Morgen wanderte, bevor nach uns zum Mittagessen zu besuch zu kommen.

Ein bisschen frische Gesellschaft macht jedoch das Leben erfreulicher, und an einem Morgen bin ich mit ihnen mitgegangen. Wir haben die Eisenbahn über die Brücke überquert, und sind dann entlang den Fluss hinunter zum Hafen gelaufen, und über den Golfplatz bis zum Strand. Dort ist es interessant, aber normalerweise kein echtes Ferienziel. Es ist oft kalt und grau und mit Seetang gestreut, und die Felsen scheinen glissend und scharf und gefährlich aus. Stattdessen gab es jedoch an diesem Tag so schönes Wetter, dass es fast ein ansichtskarteperfektes Bild machte, wie aus einer anderen Welt, von einer Südpazifikinsel. Ein langes menschenleeres Band goldenes Sands streckte unter einem makellosen hellen blauen Himmel, und beeindrückende Wellen beeilten sich aus dem Nordsee, um auf das Ufer zu bersten, in einem mesmerisierend Takt.

Wir liefen den Strand entlang, Richtung norden, abwiechend ein bisschen weg von der Küste über den Golfplatz, über den kleinen Brach, bis zum Ende des Golfplatzes, und dann bogen wir herum die Golfspieler links ab, hoffentlich ohne sie zu viel gestört zu haben, zurück über den Bahnweg, über das Feld, uber die Strasse, und in die Birge hinein und hinauf.