Verständigungsschwierigkeiten
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Gestern Abend ist mein Schlüssel im Schlüsselloch der Hintertür des Wohnhauses, in dem ich wohne, stecken geblieben. Ich hatte keinen Ersatz, also die Tatsache, dass ich ihn nicht herausziehen konnte war mir sehr frustrierend. Ich habe mehrere Male versucht, den Schlüssel wiederzugewinnen: Ich habe zuerst einfach versucht, ihn mit gewalt herauszureißen (natürlich nicht zu gewaltsam, weil ich nicht meinen einzigen Schlüssel beschädigen wollte)und als das nicht gelang habe ich ihn in alle mögliche Stellungen gedreht und in jede Richtung gedruckt, um ihn zu lösen jedoch meine Bemühungen waren vergeblich.
Als ich hilflos dastand und das Türschloss, das gerade meinen einzigen schlüssel gefressen hat, zornig anstarrte (als ob ich es einschüchtern konnte) ist ein ältere Herr, der scheinbar in demselben Gebäude wohnt, durch die Tür durchgekommen. Ich habe ihn verlegen angelächelt und ich habe ungeschickt zu erklären versucht, warum ich da war ,während er mich vedutzt ansah. Er hat mir irgendwas gesagt aber ich konnte ihn überhaupt nicht verstehen. Er hat es wiederholt aber ich konnte noch nichts ausnehmen. Danach hat er aufgegeben und ist um die Ecke zur Mülltonnen gegangen. Als er wieder durch die Tür durchkam, hat er auf das Schloss gedeutet und mir deutlich und gereizt gesagt "Was soll denn das?". Ich habe meine unartikulierte Erklärung wiederholt. Ich sagte ihm das mein Schlüssel in der Tür stecken geblieben ist und er würde nicht herauskommen. Er hat mich schließlich verlassen und hat die Treppe zum Erdgeschoss hochgestiegen, vor sich hin murmeld. Ich hatte nicht erwartet, dass ich ihn an jenem Abend wiedersehen würde, doch er ist nach zwei minuten mit dem Hauswart zurückgekommen. Zu meiner Erleichterung konnte ich und der Hauswart uns gegenseitig relativ leicht verständigen und er hat mir erklärt, dass, weil mein Verhalten so verdächtigt aussah (zugegeben ist es dunkel und ich spiele am Hintertürschloss des gebäudes herum) hat mein Nachbar gerade die Polizei gerufen.
Der Hauswart hat den Schlüssel gelöst und ich musste meine Dokumente sammeln, um zu beweisen, dass ich dort wohne. Ich war ziemlich nervös als ich auf die Polizei wartete aber als sie ankam, bestätigten sie einfach, dass alles in Ordnung war und sind wieder gegangen. Mein Nachbar hat sich entschuldigt und ich trage ihm nichts nach. Zumindest ist es schön zu wissen, dass meine Nachbarn passen auf der Sicherheit des Gebäudes auf!
Als ich hilflos dastand und das Türschloss, das gerade meinen einzigen schlüssel gefressen hat, zornig anstarrte (als ob ich es einschüchtern konnte) ist ein ältere Herr, der scheinbar in demselben Gebäude wohnt, durch die Tür durchgekommen. Ich habe ihn verlegen angelächelt und ich habe ungeschickt zu erklären versucht, warum ich da war ,während er mich vedutzt ansah. Er hat mir irgendwas gesagt aber ich konnte ihn überhaupt nicht verstehen. Er hat es wiederholt aber ich konnte noch nichts ausnehmen. Danach hat er aufgegeben und ist um die Ecke zur Mülltonnen gegangen. Als er wieder durch die Tür durchkam, hat er auf das Schloss gedeutet und mir deutlich und gereizt gesagt "Was soll denn das?". Ich habe meine unartikulierte Erklärung wiederholt. Ich sagte ihm das mein Schlüssel in der Tür stecken geblieben ist und er würde nicht herauskommen. Er hat mich schließlich verlassen und hat die Treppe zum Erdgeschoss hochgestiegen, vor sich hin murmeld. Ich hatte nicht erwartet, dass ich ihn an jenem Abend wiedersehen würde, doch er ist nach zwei minuten mit dem Hauswart zurückgekommen. Zu meiner Erleichterung konnte ich und der Hauswart uns gegenseitig relativ leicht verständigen und er hat mir erklärt, dass, weil mein Verhalten so verdächtigt aussah (zugegeben ist es dunkel und ich spiele am Hintertürschloss des gebäudes herum) hat mein Nachbar gerade die Polizei gerufen.
Der Hauswart hat den Schlüssel gelöst und ich musste meine Dokumente sammeln, um zu beweisen, dass ich dort wohne. Ich war ziemlich nervös als ich auf die Polizei wartete aber als sie ankam, bestätigten sie einfach, dass alles in Ordnung war und sind wieder gegangen. Mein Nachbar hat sich entschuldigt und ich trage ihm nichts nach. Zumindest ist es schön zu wissen, dass meine Nachbarn passen auf der Sicherheit des Gebäudes auf!

Ich hatte keinen Ersatz, deshalb war die Tatsache, dass ich ihn nicht herausziehen konnte war mir sehr frustrierend (für mich). Oder: Ich hatte keinen Ersatz, deshalb war es sehr frustrierend, dass ich ihn nicht herausziehen konnte.
Ich habe mehrere Male versucht, den Schlüssel freizubekommen: Ich habe zuerst einfach versucht, ihn mit Gewalt herauszureißen (natürlich nicht zu gewaltsam, weil ich nicht meinen einzigen Schlüssel beschädigen wollte) und als das nicht gelang, habe ich ihn in alle möglichen Stellungen (evtl. besser Positionen) gedreht und in jede Richtung gedrückt, um ihn zu lösen, aber meine Bemühungen waren vergeblich.
Als ich hilflos dastand und das Türschloss, das gerade meinen einzigen Schlüssel gefressen hatte, zornig anstarrte (als ob ich es einschüchtern könnte) ist ein älterer Herr, der scheinbar in demselben Gebäude wohnt, durch die Tür durchgekommen.
Ich habe ihn verlegen angelächelt und (ich habe) ungeschickt zu erklären versucht, warum ich da war, während er mich vedutzt ansah. Statt "warum ich da war" evtl. besser: ... was ich hier machte
Er hat mir irgendwas zu mir gesagt aber ich konnte ihn überhaupt nicht verstehen.
Er hat es wiederholt, aber ich konnte immer noch nichts ausnehmen???. Meinst du verstehen?
Danach hat er aufgegeben und ist um die Ecke zur Mülltonnen gegangen. Oder: zu den Mülltonnen
Als er wieder durch die Tür durchkam, hat er auf das Schloss gedeutet und mir deutlich und gereizt zu mir gesagt "Was soll denn das?".
Ich sagte ihm, dass mein Schlüssel in der Tür stecken geblieben sei und er würde nicht herauskommen. Das "dass" gilt für beide Teilsätze. Ich habe den Satz jetzt mit Konjunktiv 1 geschrieben (=direkte Rede). Beim Sprechen halten sich viele Leute aber nicht an diese Regeln.
Er hat mich schließlich verlassen und ist vor sich hinmurmelnd die Treppe zum Erdgeschoss hochgestiegen, vor sich hin murmeld.
Ich hatte nicht erwartet, dass ich ihn an jenem Abend wiedersehen würde, doch er ist nach zwei Minuten mit dem Hauswart zurückgekommen.
Zu meiner Erleichterung konnten sich und der Hauswart und ich uns gegenseitig relativ leicht miteinander verständigen und er hat mir erklärt, dass, weil mein Verhalten so verdächtigt aussah (zugegeben war es dunkel und ich spielte am Hintertürschloss des Gebäudes herum) hat mein Nachbar gerade die Polizei gerufen hat. Oder: dass mein Nachbar, weil ... herum) gerade die Polizei gerufen hat. Zu gerade: Das bedeutet: eben jetzt, in diesem Moment. Falls du eher "straight away" sagen wolltest, passt hier "sofort" besser.
Der Hauswart hat den Schlüssel gelöst und ich musste meine Dokumente sammeln, um zu beweisen, dass ich dort wohne. Alternative zu sammeln: zusammen suchen. Sammeln versteht man aber schon.
Ich war ziemlich nervös, als ich auf die Polizei wartete, aber als sie ankam, bestätigten sie einfach, dass alles in Ordnung war und sind wieder gegangen.
Zumindest ist es schön zu wissen, dass meine Nachbarn passen auf die Sicherheit des Gebäudes aufpassen! Oder: dass meine Nachbarn sich um die Sicherheit des Gebäudes kümmern.
Das einzige, was ich nicht verstehe: Wie ist es möglich, dass die Verständigung nicht klappte, wenn du so gute deutsche Texte schreiben kannst?
... ein ältere Herr, der scheinbar in demselben Gebäude wohnt, ... Falls du davon ausgehst, dass der Herr tatsächlich ein Nachbar von dir ist, würde ich hier nicht "scheinbar", sondern "anscheinend" verwenden. scheinbar = es scheint nur so zu sein, ist es aber nicht (= der Mann wohnt gar nicht in deinem Haus) anscheinend = es sieht so aus und ist es auch (= der Mann ist vermutlich tatsächlich dein Nachbar) Eine längere Erklärung gibt es unter anderem hier:: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,315125,00.html Aber leider wird dieser Unterschied von vielen deutschen Muttersprachlern auch nicht mehr verstanden.(Tut mir leid, irgendwie bekomme ich die Formatierung nicht richtig hin.)