- Home
- Member
- darinmex
- darinmex's entries
- Reinkarnation und Buddhismus
Reinkarnation und Buddhismus
- 131
- 3
- 1
Viele Leute glauben, die Reinkarnation ist ein Teil der Lehren des Buddha. Genau genommen spricht der Buddha davon, aber man muss verstehen, der Buddha lehrte im Kontext der Hindukultur, in der er geboren wurde. Die Hindukosmologie ist das Vehikel, das Mittel, für die Mitteilung seines Lehrens. Die Idee der Reinkarnation ist, was die ganze Kastenordnung in Indien rechtfertigt. Einer gehört zu gewisser Kaste, weil er schlechtes Karma in einem vorigen Leben hatte. Natürlich ist dies lächerlich. Die Lehren des Buddha könnte keine solche Kosquenz haben. Trotz der Absurdität der Konsquenzen der Reinkarnation glauben viele asiatische Buddhisten daran, wegen der sozialen Konditionierung. Ich sah diese Situation in verschiedenen asiatischen Ländern, die ich besuchte. Der Buddhismus ist kein Lebensphilosophie, sondern eine Religion. Die Leute gehen zum Tempel, sprechen Gebete, anzünden Kerzen, usw., und als sie den Tempel verlassen, sind sie so materialistisch und (consumeristic) wie uns!
Latest entries
Latest comments
| Apr 26th 贤瀚 ทินกร Burkhard |
| Apr 17th νομάς |
| Apr 16th νομάς |
| Apr 15th νομάς |
| Feb 18th νομάς |

Viele Leute glauben, die Reinkarnation ist ein Teil der Lehren des Buddha.
Alternativ (mit dem Konjunktiv I der indirekten Rede):
"... die Reinkarnation sei ein Teil der Lehren des Buddha."
Genau genommen spricht der Buddha davon, aber man muss verstehen, der Buddha lehrte im Kontext der Hindukultur, in der er geboren wurde.
[1]
Der Originalsatz mit "man muss verstehen, der Buddha lehrte" ist typisch für die Umgangsprache.
In der Schriftsprache wird er wie folgt ausgedrückt:
"... aber man muss verstehen, dass der Buddha im Kontext der Hindukultur lehrte, in der er geboren wurde."
[2]
Es ist nur eine stilistische Sache, hat also nichts mit falschem oder richtigem Deutsch zu tun.
Ich würde die Formulierung "im Kontext der Hindukultur, in die er geboren wurde" vorziehen.
Wenn jedoch statt "geboren werden" das Verb "leben" verwendet wird, halte ich die Formulierung "im Kontext der Hindukultur, in der er gelebt hatte" für treffender.
Die Hindukosmologie ist das Vehikel, das Mittel, für die Mitteilung seines Lehrens.
Der Satz ist korrekt.
Ein anderer Formulierungsvorschlag:
"Die Hindukosmologie ist das Vehikel, das Mittel, für die Übermittlung seiner Lehren."
Die Idee der Reinkarnation ist es, die die ganze Kastenordnung in Indien rechtfertigt.
Einer gehört zu einer gewissen Kaste, weil er schlechtes Karma in einem vorigen Leben hatte.
Alternativ:
"Man gehört zu einer gewissen Kaste, weil man schlechtes Karma in einem vorigen Leben hatte."
Die Lehren des Buddha könnten keine solchen Konsequenzen haben.
Trotz der Absurdität der Konsequenzen der Reinkarnation glauben viele asiatische Buddhisten daran, wegen der sozialen Konditionierung.
Alternativer Formulierungsvorschlag:
"Trotz der Absurdität der Konsequenzen der Reinkarnation glauben wegen ihrer sozialen Konditionierung viele asiatische Buddhisten daran."
Die Leute gehen zum Tempel, sprechen Gebete, zünden Kerzen an usw. und wenn sie den Tempel verlassen, sind sie so materialistisch und konsumversessen wie wir!
Denn die Frage, warum wohlgemeinte Lehren wie der Buddhismus (und auch das Christentum) anscheinend keine gesellschaftlichen Änderungen bewirken, werden vorwiegend ideologisch beantwortet.
Die einen beschwören eine mystisch vorgegebene und unveränderliche "Natur des Menschen" und die anderen meinen, dass das Bewusstsein nur eine abhängige Variable der materiellen Lebensbedingungen ist.