Liebe und Buddhismus

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Nov 24, 2011 05:22
Heute Abend werde ich zu einem Vortrag über den Buddhismus gehen. Der Redner ist Amerikaner und hat drei Bücher über das Thema geschrieben. Es gefällt mir, was er über den Buddhismus sagt, weil er Atheist ist und er nicht an das Karma glaubt. Er glaubt an das Karma in diesem Leben aber nicht an vorige Leben. Was man hier tut, wirkt auf seine künftige Erfahrungen aus aber nicht auf angenommene künftige Leben. Aber es gibt etwas, was ich nicht verstehe und ich seine Meinung möchte wissen. Das Problem ist die Liebe. Der Buddha lehrt, dass die Quelle des Leidens unsere Anhänglichkeit von der Sachen ist. Im Fall der Liebe, die eine kräftige Emotion ist, geht man eine kräftige Verbindung mit anderem ein. Wegen des Todes oder der Seitensprünge wird eines Tages diese Verbindung brechen und wird einer der beide leiden. Es scheint so, dass, um diese Situation zu vermeiden, man eine Haltung von Indifferenz gegenüber seinem Geliebte haben soll. Aber das ist verrückt! Wie können die Liebe und die Indifferenz zusammen gehen?